Würzburg, 18. November 2006

Kinderbetreuung und -förderung sind wichtiger als Elterngeld für ein erstes Jahr!

Die Kommunen und Städte Unterfrankens werden aufgefordert, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ab 2008 überall ausreichend Betreuungsplätze für Kinder vorhanden sind.

Die FDP-Kommunalpolitiker Unterfrankens werden aufgefordert, sich in ihrem Wohnungs- und Lebensbereich für eine entsprechende Initiative zu mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit einsetzen. Das umfasst insbesondere:

  • Für Kinder, die ab dem 2. Lebensjahr einen Krippenplatz oder eine sonstige Tagesbetreuung benötigen, muss eine solche Einrichtung flächendeckend zur Verfügung stehen.
  • Kommunale Investitionen müssen vorrangig ein kinder- und familienfreundliches Klima in der Gemeinde zum Ziel haben. Dazu gehören:
    • Krippen-, Kindergarten- und Hortplätze
    • Niedrige Gebühren in diesen Einrichtungen
    • reichlich Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder, zusätzlich zu dem Vereinsangebot
  • Die Start- und Entwicklungschancen müssen gerade für Kinder mit Herkunft aus schwierigen sozialen oder wirtschaftlich schwachen Familien verbessert werden. Frühzeitige intensive Förderung von Potentialen und Hilfen bei erkennbaren Defiziten sind unabdingbar. Dazu sollen alle Erzieher und Erzieherinnen – gleichgültig welcher Einrichtung – entsprechende Weiterbildungen machen können.

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