27. Mai 2020

Mit Kernkraft für das Pariser Klimaabkommen

Die Freien Demokraten Unterfranken fordern die friedliche Nutzung der Kernenergie technologisch weiter zu begleiten und wieder als saubere, CO2-arme, Energiequelle zu  betrachten. Es soll wieder eine offene gesellschaftliche Diskussion über die Nutzung von Atomkraftwerken zur Stromerzeugung geben. Diese muss auf europäischer Ebene mit  dem Versuch eine europäische Öffentlichkeit herzustellen stattfinden. Um die  Diskussion von einer emotionalen auf eine sachliche Ebene zurückzuführen, möchten wir auf stärkere Aufklärung im Bereich der Effizienz von Kernkraft setzen.

Insbesondere soll europaweit der Bereich der Innovation und Forschung zur Atomenergie durch einen veränderten öffentlichen Diskurs gefördert bzw. wieder aufgenommen werden. Forschungen sollen in gemeinsamen Kooperationen mindestens innerhalb der EU  durchgeführt werden. Dies zum einen im Bereich der Sicherheit des Betriebs, zum anderen aber auch im Bereich der Endlagerung.

Dabei muss an erster Stelle die Sicherheit der betriebenen Reaktoren stehen, unabhängig von nationalen Empfindlichkeiten sollen sichere Kraftwerke vorzugsweise weiterlaufen um störanfälligere Reaktoren ggf. abschalten zu können. Bei  allen Entscheidungen muss die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens mit einbezogen werden. Durch den europaweiten CO2-Zertifikatehandel sind nationale Lösungen bei der Energieversorgung eher kontraproduktiv und führen nicht zu Einsparungen. Deshalb setzen sich die Freien Demokraten Unterfranken für einen  transparenten, europaweiten Energiemarkt ein, welcher zusätzlich weitere steigende Verbraucherpreise verhindert.


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